Konzept Eingewöhnung in den Kindergarten

 

Zusammenfassung des Eingewöhnungsablaufs

  • Phase: Die Eingewöhnung vorbereiten

    Sie haben sich entschieden Ihr Kind im Kindergarten anzumelden. In dieser Phase finden ein Aufnahmegespräch sowie ein Schnuppertag in der jeweiligen Gruppe statt. Wir lernen Sie und Ihr Kind kennen und geben Ihnen Grundinformationen, die sie brauchen um zu wissen was auf Sie und Ihr Kind in der ersten Zeit zu kommen wird.
  • Phase : Das Kennenlernen

    Wir beginnen mit einer Schnupperwoche. Die Eltern und Kinder erleben den Alltag in der Gruppe.  Die Bezugsperson hält  sich  weitgehend im Hintergrund (sie hat eine beobachtende Rolle, so kann sie Ihr Kind am besten kennenlernen). Das Kind soll beim Morgenkreis anwesend sein, eine Brotzeit erleben. In den ersten vier Tagen sind ausschließlich die Eltern für die persönlichen Bedürfnisse (wickeln, Toilette, trösten, ermutigen…) verantwortlich. Die Eltern bleiben täglich zwei Stunden mit Ihrem Kind in der Einrichtung (ca.8.30 – 10.30 Uhr) und halten sich in dieser Zeit im Gruppenraum auf. Die Kennenlerntage dienen dazu, dass die Kinder und auch Eltern Situationen, Bereiche, Personen, Räume und Materialien entdecken und kennenlernen. Die Eltern werden gebeten Beobachtungen, Fragen, aber auch Wünsche zu notieren, damit man sie später in einem Elterngespräch klären kann.
  • Phase : Sicherheit gewinnen

    In den nächsten sechs Eingewöhnungstagen sollen Eltern und Kinder die Sicherheit gewinnen, die sie brauchen, um sich voneinander trennen zu können. Kinder gewinnen Sicherheit durch Wiederholung und feste Rituale. Im Laufe der Woche werden sich die Eltern immer mehr zurücknehmen (Elternecke) und die Aktivität der Bezugsperson überlassen. Sie bleiben aber als „ sicherer Hafen „ jederzeit verfügbar. Nach Absprache mit der Bezugsperson kommen die Eltern in den nächsten Tagen regelmäßig zur gleichen Zeit in den Kindergarten. Diese Anwesenheit sollte etwa die Zeitspanne von 3 h erfassen (8.30 – 10.30 Uhr).
    In den ersten Tagen war es ratsam, dass die Bezugsperson noch keine aktive Rolle spielte, sondern eher im Hintergrund agierte. Nun werden die Rollen vertauscht: Die Bezugsperson kümmert sich um die persönlichen Bedürfnisse des Kindes, bei Bedarf im Beisein der Eltern.
    Es ist wichtig, dass hier eine freundliche Atmosphäre herrscht.
    Erst wenn das Kind sich aktiv:
      • an der Pflegesituation beteiligt (wickeln, Toilette)
      • an den pädagogischen Angeboten beteiligt, die zu unseren täglichen pädagogischen Arbeiten gehören,
        kann die Trennung durchgeführt werden.´
  • Phase : Vertrauen aufbauen

    Nun ist es soweit! Die erste Trennung. Die Eltern fragen sich oft: „ Wann ist es soweit?“ Kinder im Alter von sechs Wochen bis zu drei Jahren brauchen auf jeden Fall zwei bis drei Wochen Eingewöhnungszeit. Die erste Trennung kann deshalb erst am elften oder zwölften Eingewöhnungstag erfolgen ( nie am Montag ). Sich gut trennen zu können, bedeutet keineswegs, dass die Kinder strahlend und ohne Tränen in die Gruppe kommen. Es bedeutet die Trennung zu akzeptieren und den Schmerz zu überwinden, für Eltern und Kind. Die Eltern begleiten Ihr Kind an diesem Tag in die Einrichtung und bleiben in der Gruppe bis zum Beginn des Morgenkreises. ( feststehendes Ritual als Zeichen für die Trennung). Dann sollten sich die Eltern bewusst vom Kind verabschieden und den Raum bzw. die Einrichtung verlassen. Wichtig: Die Eltern sollten jederzeit erreichbar sein für den Notfall! Verabschieden und gehen!
    Das Kind muss spüren: Meine Mama will mich nicht verlassen und es ist in Ordnung, wenn ich ohne sie hier bleibe.  Wichtig: Mimik und Gestik sind entscheidend, aber auch die Wortwahl und Tonart. Die erste Trennung darf nicht zu kurz sein, weil das Kind sonst nicht lernt mit seinen Gefühlen umzugehen ( emotionale Kompetenz ). Gleichzeitig sollte die erste Trennung überschaubar sein, d. h. maximal 2-3 h (9.00 – 12.15). Wenn die Eltern zurückkommen, sollte der Tag beendet sein. Mutter und Bezugspersonen tauschen sich aus wie die erste Trennung verlaufen ist.

Die Eingewöhnung richtet sich nach den Bedürfnissen und dem Alter der Kinder und wird individuell gestaltet.

Liebe Eltern nicht vergessen:

Anfang gut, Alles besser!

Während dieser Zeit finden bei Bedarf Elterngespräche statt, um den Verlauf der Eingewöhnung zu besprechen.


Das Kindergartenteam wünscht Ihnen einen gelungenen Start!

Kontakt

Zwergen und Feenland

Kinderhaus Seefeld
Frau Eva Leitner
Ahornweg 8
82229 Seefeld 

Telefon (08152) 909790
Telefax (08152) 9097920
E-Mail kindertageseinrichtung@seefeld.de

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Öffnungszeiten

Kindergarten und Krippe

Montag bis Freitag

7:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Unter den Vorgaben des Bayer. Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes und in Abstimmung mit dem Kindergartenträger können wir eine Betreuungszeit von 7.00 – 17.00 Uhr anbieten. Das Zustandekommen einer Betreuungszeit vor 7.30 Uhr und nach 15.00 Uhr wird Ihnen nach der jährlichen Abfrage Ihrer Buchungszeitenwünsche mitgeteilt.

Schließzeiten für 2016-2017

 

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