Eingewöhnungsphase in der Krippe

  • In unserer Krippe legen wir sehr viel Wert auf die Eingewöhnungszeit der Kinder.  Wir gehen von den entwicklungspsychologischen Erkenntnissen aus, dass ein Kleinkind oder Säugling einen Übergangsraum braucht, der die beiden Bereiche Familie und Krippe verbindet.
  • Sie begleiten Ihr Kind während ca. einem Monat. Je nach Bedürfnis von Ihrem Kind kann diese Zeit, in Absprache mit einer Erzieherin, verlängert oder verkürzt werden.
  • Die neue Umgebung wird „mamaisiert oder papaisiert“, indem Sie und wir mit Worten und Handlungen eine Verbindung zwischen Ihrem Kind, sich selbst, den anderen Kindern und den Erzieherinnen herstellen. Fühlen Sie sich wie zu Hause, fragen Sie was Sie wissen möchten, erkunden Sie die Räume und lernen Sie andere Kinder bzw. das Personal kennen. Umso besser es Ihnen in der neuen Umgebung geht, je wohler fühlt sich auch Ihr Kind.
  • Unsere Aufgabe in der Krippe ist es, ihr Kind familienergänzend zu betreuen. Wir nehmen weder die Rolle der Eltern ein, noch ersetzen wir sie.
  • Der Abschied ist für Ihr Kind (auch bei Säuglingen) am einfachsten zu verkraften, wenn Sie ihm wahrheitsgetreu erzählen, warum und wohin Sie gehen. Das Herz zerreißende Weinen Ihres Kindes, kann auch Ihnen die Trennung sehr schwer machen. Befassen Sie sich doch einmal mit dem Gedanken, dass Sie Ihr Kind nicht verlassen, sondern verantwortungsbewusst qualifiziertem Personal in Obhut geben und es selbstverständlich wieder abholen.
  • Erlauben Sie Ihrem Kind (und sich) traurig zu sein und dem Ausdruck zu verleihen. Es ist eine normale Reaktion, wenn Ihr Kind beim Abschied weint. Kinder können beim Abschied lange nach der Eingewöhnung noch weinen, lassen sich aber problemlos von den anwesenden Erzieherinnen trösten und fühlen sich trotzdem schon sehr wohl in der Krippe.
  • Sie sollten sich nicht mehrmals von Ihrem Kind verabschieden und trotzdem nicht gehen, das macht die Trennung für Ihr Kind, und schlussendlich auch für Sie, schmerzhafter.
  • Sie können jederzeit anrufen und nachfragen, wie es Ihrem Kind geht. Auch wir erlauben uns Sie anzurufen, wenn Ihr Kind zu lange untröstlich weint, was jedoch selten vorkommt.
  • Wir achten darauf, dass immer dieselbe Erzieherin als Bezugsperson anwesend ist. Diese begleitet Ihr Kind und Sie während der Eingewöhnung und ist ihre Ansprechperson bei Fragen, Wünschen und Informationen. Sie wird Ihr Kind und Sie in den Krippenalltag einführen.
  • Der Austausch und das Gespräch mit Ihnen, sind uns ein wichtiges Anliegen.
    Das Kind steht in unserer Krippe im Zentrum, deshalb sind wir jederzeit offen und angewiesen auf Kritik und Anregungen Ihrerseits.
    Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit und hoffen, dass sich Ihr Kind schnell bei uns einlebt und von den zahlreichen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten profitieren kann.

Zusammenfassung des Eingewöhnungsablaufs

1.Phase: Die Eingewöhnung vorbereiten
Sie haben sich entschieden Ihr Kind in die Krippe anzumelden. In dieser Phase finden die Erstgespräche statt. Wir  lernen Sie und Ihr Kind kennen und geben Ihnen die Grundinformationen, die Sie brauchen um zu wissen was es auf Sie und Ihr Kind in der erste Zeit zukommen wird.

2.Phase: Das Kennenlernen
Wir beginnen mit einer Schnupperwoche. Die Eltern und Kinder erleben den Alltag in der Gruppe. In den ersten vier Tagen werden die Eltern ermuntert sich frei durch das ganze Haus frei bewegen und alle Erzieherinnen und Kinder kennenzulernen. Die Bezugsperson hilft Ihnen bei Bedarf, beantwortet die Fragen. Ansonsten hält sie sich aber weitgehend zurück (sie hat vor allem eine Beobachtende Rolle, so kann sie ihr Kind am besten kennenlernen). Das Kind soll beim Kreis anwesend sein, eine Brotzeit erleben. In den ersten vier Tagen wickeln und füttern die Eltern ihr Kind. Die Eltern  bleiben täglich zwei bis drei Stunden mit ihrem Kind in der Einrichtung. Die Kennenlerntage  dienen dazu, dass die Kinder und auch Eltern Situationen, Bereiche, Personen, Räume und Materialien entdecken. Die Eltern werden gebeten ihre Beobachtungen zu notieren.

3.Phase:  Sicherheit gewinnen
In den nächsten sechs Eingewöhnungstagen sollen Eltern und Kinder die Sicherheit gewinnen, die sie brauchen, um sich voneinander trennen zu können. Kinder gewinnen Sicherheit durch Wiederholung. Im Laufe der Woche werden sich die Eltern immer mehr zurücknehmen und die Aktivität der Bezugsperson überlassen. Sie bleiben aber als „sicherer Hafen“ jederzeit für das Kind verfügbar. Nach der Absprache mit der Bezugsperson kommen die Eltern in den nächsten Tagen regelmäßig zur gleichen Zeit in die Einrichtung. Diese Anwesenheit sollte  etwa die Zeitspanne umfassen, in der das Kind in der Einrichtung bleibt. In den ersten Tagen war es ratsam, dass die Bezugsperson noch keinen Kontakt herstellte. Nun werden die Rollen vertauscht: Die Bezugsperson wickelt und füttert im Beisein von Eltern. Es ist für das  Kind ganz wichtig, dass hier eine freundliche Atmosphäre herrscht. Erst wenn das Kind sich aktiv:
 an der Pflegesituation  beteiligt,
an den pädagogischen Angeboten beteiligt,
die die Bezugsperson gestaltet kann eine Trennung erwogen werden.

4. Phase: Vertrauen aufbauen
Nun ist es so weit! Die erste Trennung. Die Eltern fragen sich ganz oft: „Wann ist es so weit?“ Kinder im Alter von sechs Wochen bis zu drei Jahren brauchen auf jedem Fall zwei Wochen Zeit. Die erste Trennung kann deshalb erst am elften oder zwölften Eingewöhnungstag erfolgen (nie am Montag). Sich gut trennen zu können bedeutet keineswegs, dass die Kinder strahlend und ohne Tränen in die Gruppe kommen. Es bedeutet die Trennung akzeptieren und ihren Schmerz überwinden. Die Eltern begleiten ihr Kind am diesen Tag wie gewohnt in die Einrichtung und bleiben in der Gruppe, bis sich es wieder akklimatisiert hat. Dann sollen sie sich bewusst von ihm verabschieden und den Raum verlassen. Das Kind muss spüren: Meine Mama will mich nicht verlassen und es ist in Ordnung, wenn ich ohne sie hier bleibe. Die erste Trennung darf nicht zu kurz sein, weil Das Kind sonst mit seinen Gefühlen nicht umzugehen lernt. Gleichzeitig sollte die erste Trennung überschaubar sein. Man kann von 30 bis 40 Minuten ausgehen. Wenn die Eltern zurück  kommen sollte der Tag beendet sein. Das Kind wird noch fertig essen, spielen, … . Mutter und Bezugsperson tauschen sich aus wie die erste Trennung verlaufen ist. In den nächsten Tagen werden die Trennungszeiten verlängert.

Liebe Eltern vergessen sie deshalb nicht :

ANFANG GUT, ALLES BESSER!

Das Krippenteam wünscht Ihnen einen gelungenen Start in der Krippe!

Kontakt

Zwergen und Feenland

Kinderhaus Seefeld
Frau Eva Leitner
Ahornweg 8
82229 Seefeld 

Telefon (08152) 909790
Telefax (08152) 9097920
E-Mail kindertageseinrichtung@seefeld.de

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Öffnungszeiten

Kindergarten und Krippe

Montag bis Freitag

7:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Unter den Vorgaben des Bayer. Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes und in Abstimmung mit dem Kindergartenträger können wir eine Betreuungszeit von 7.00 – 17.00 Uhr anbieten. Das Zustandekommen einer Betreuungszeit vor 7.30 Uhr und nach 15.00 Uhr wird Ihnen nach der jährlichen Abfrage Ihrer Buchungszeitenwünsche mitgeteilt.

Schließzeiten für 2017-2018

 

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